Naruto FF: Sinea, das Mädchen aus dem Nirgendwo...
Verfasst: Montag 1. Oktober 2007, 14:08
Also ich bin noch daran am rumexperimentieren (kann also sein, dass die Geschichte sch..... wird...)
"Ich bin müde...aber ich weiss das ich es schaffe! Da vorn ist schon das Tor!"
Sie rennt. Die Schulter ist seltsam verfärbt. Ihr Ziel ist Konoha. Mit keuchendem Atem bewegt sie sich vorwärts. Ihr Blick ist verschleiert. Mit einem letzten seufzer lässt sie sich auf die Knie fallen. Es bildet sich eine Blutlache...
"Kakashi! Gut dass ich euch gefunden habe. Schnell wir brauchen ihre Hilfe! Da liegt ein Mädchen vor dem Tor! Sie ruft immer wieder Kakashi. Sie lässt uns nicht an sich ran." Der aufgeregte Mann redet wie wild auf Kakashi ein. Seine Schüler betrachten das Schauspiel mit wachsender Neugierde. "Immer mit der Ruhe. Ich komm ja schon. Naruto, Sasuke und Sakura ihr wartet hier auf mich." "Nein wir kommen mit!" beschwert sich Naruto sofort, doch Kakashi ist bereits weg. Natülich lässt Naruto sich das nicht gefallen und rennt sofort los. Die andern beiden hinterher.
Vor dem Tor haben sich viele Menschen versammelt. Alle betrachten das bewustlose Mädchen das im Schlaf immer wieder nach Kakashi ruft. Ihr Körper wird von einer diamantenen Kugel geschützt. Nun tritt auch Kakashi dazu. Lange schaut er das Mädchen an. Schliesslich nähert er sich der Kugel und legt seine Handfläche darauf. "Ich bins Kakashi. Du bist in Sicherheit. Lass mich zu dir." murmelt er leise. Langsam löst sich die Kugel in Luft auf. Kakashi hebt den leblosen Körper hoch und verschwindet in Richtung Krankenhaus.
"Da ist er!" Naruto, Sasuke und Sakura rennen ihrem Sensei entgegen, der gerade das Krankenhaus betritt. Die drei stürmen in die Vorhalle. Naruto eilt natürlich gleich zur Auskunft. "Wo ist Sensei Kakashi hin?" Das Fräulein hinter dem Schalter antwortet. " Kakashi-Sama hat darum gebeten niemanden zu sich zu lassen. Ich bin verpflichtet zu schweigen." "Aber..."
"Naruto gib es auf. Wir warten einfach draussen auf ihn.", unterbricht Sakura ihren Teamkollegen. Mürrisch folgt Naruto ihr zum Ausgang, bei dem Sasuke schon zusammen mit Shikamaru, Ino und Shouji wartet. "Ino was machst du denn hier?" begrüsst Sakura ihre ehemalige Kollegin. "Wir haben den Befehl euch mit uns trainieren zu lassen bis Sensei Kakashi wieder kommt." Sasuke zuckt mit den Schultern. "Immerhin besser als gar nichts..." So gehen die 6 in den nahen Wald.
"Verdammt...wo bin ich?" Gedämpfte Stimmen dringen an ihr Ohr. Langsam öffnet sie die Augen. Das helle Sonnenlicht blendet sie. Mt einem Ruck setzt sie sich auf. Auf ihren Lippen schmeckt sie getrocknetes Blut. Ihre Schulter schmerzt. Die Augen immer noch geschlossen legt sie ihre Beine über die Bettkante. Endlich öffnet sie die Augen. "Ich bin in Konoha..." denkt sie sofort. Reflexartig greift sie sich an den Hals. Beruhigt senkt sie die Hand wieder. "Er ist noch da" Damit meint sie den violetten Diamant den sie an einer Kette um den Hals trägt. Nun nimmt sie ihre Umgebung in Augenschein. Eine kleine Kommode, ein Spühlbecken und eine einfache Dusche. In einer Ecke erblickt sie einen Stuhl. Ihre Augen weiten sich. Da sitzt Kakashi und schnarcht leise vor sich hin. Ihre Kleidung liegt auf einem Stuhl daneben. Mit zitternden Beinen geht sie langsam darauf zu. Ein plötzlicher Schwindelanfall zwingt sie zum Anhalten. Zwei, dreimal atmet sie tief durch. Endlich ist sie beim Stuhl. Sachte nimmt sie ihr dunkelblaues T-Shirt zur Hand. Es ist gewaschen und seriös geflickt worden. Auch ihre schwarze Hose zeigt keinerlei Schrammen oder ähnliches. Beides zieht sie sich an. Nun liegt nur noch ihr Stirnband da. Seufzend bindet sie es sich um den Kopf. Dieses Stirnband ist nicht so wie das von den andern aus Konoha. Es hat nicht dieses Zeichen des Blätterdorfes. Nein auf dem Metallplätchen ist nichts. Kein Zeichen. Nur schweres glänzendes Metall. Untenschlossen schaut sie sich um. "Was soll ich jetzt tun. Kakashi lass ich lieber schlafen. Aus dem Krankenhaus komm ich auch nicht ungesehen hinaus." Gelangweilt setzt sie sich auf das Bett. Nach einer Viertelstunde dreht Kakashi sich etwas zu weit um. Mit einem lauten Krachen kippt er vom Stuhl. Sich den Kopf reibend setzt er sich auf. Das Mädchen sitzt ganz still da. Kakashi streckt sich und gähnt einmal ganz tief. Dann bemerkt er wo er ist. So weit man erkennen kann lächelt er das Mädchen unter der Maske an. "Guten Morgen. Wie gehts denn so?" Das Mädchen schaut zu Boden. "Na ja. Ich bin noch etwas verwirrt und meine Schulter schmerzt noch ein wenig. Seit wann bin ich hier?" "Seit gestern Morgen. Die Ärtze haben so viel Gift wie möglich aus deinem Körper entfernt. Erzählst du mir welcher Grund dich nach Konoha führte?" Wieder seufzt das Mädchen. "Ich habe mal wieder ein paar Händler über den Tisch gezogen. Ich verdiene ja nicht viel Geld. Jedenfalls haben sie den Schwindel bemerkt bevor ich weit genug weg war. Schliesslich hetzten sie mir drei Ninjas auf den Hals. Sie verfolgten mich zwei ganze Wochen lang. Vor vier Tagen haben sie mich dann erwischt. Sie bewarfen mich mit Giftnadeln. Sie nahmen mir alles weg ausser ein paar wenige Shiruken. Zu guter letzt stiess mir einer noch ein vergifteter Dolch in die Schulter. Ich wusste, dass Konoha nicht weit von da weg war und rannte mit letzter Kraft dahin. Vor dem Tor verlor ich dann das Bewusstsein." Kakashi hat alles mit angehört. Nun ergreift er das Wort. "Und nun? Willst du wieder gehen? Hattest du eigentlich mal eine nomale Ausbildung?" Das Mädchen lacht auf. "Nein eine "normale" Ausbildung hatte ich nie. Seit meine Eltern starben war ich auf der Strasse. Das weisst du doch. Der Clan will mich ja nicht. Wenn du mir ein Haus findest könnte ich es mir noch vorstellen hier zu wohnen..." In diesem Moment kommt das komplette Team 7 hineingestürzt. Im Schlepptau eine Krankenschwester. "Die drei wollten euch unbedingt sehen." sagt sie freundlich. Naruto kann nicht warten und platzt raus: "Du bist doch die von gestern?! Wer bist du eigentlich?" Das Mädchen schaut sich die drei erst genau an bevor sie antwortet. "Und wer bist du? Findest du es nicht unhöflich einfach da reinzu platzen und dann unvorgestellt nach meinem Namen zu verlangen?" Naruto ist ganz baff. Kakashi steht auf. "Das sind meine Schüler. Naruto Usumaki, Sakura Haruno und Sasuke Uchiha." Für den Bruchteil einer Sekunde legt sich ein trauriger Schatten über das Gesicht des Mädchens. " Mein Name ist
Sinea U...H...einfach Sinea. Freut mich euch kennen zu lernen." Nun meldet sich die Krankenschweste wieder. "Ich habe gute Neuigkeiten. Sinea du darfst das Krankenhaus verlassen, SOFERN du dich heute noch nicht an kämpferische Aktivitäten beteiligst. Ach und fals anzeichen auf das Gift eintreten wie z.B Blut spucken, Schwäche oder Schwindelanfälle musst du sofort wieder kommen." Freudig über diese Nachricht hüpft Sinea übermütig vom Bett. Zusammen mit Kakashi und seinem Team verlässt sie das Spital. Während sie zum Trainingsplatz gehen starrt Naruto unablässig Sinea an. "Warum hast du kein Zeichen auf deinem Stirnband." fragt er schliesslich. "Das ist nicht so wichtig. Vielleicht erzähl ichs euch noch." Beim Trainingsplatz angekommen erklärt Kakashi folgendes:" Also ich muss noch so einiges erledigen. Sinea du beteiligst dich nicht am Training verstanden? Ich möchte dich nicht noch einmal ins Krankenhaus tragen. Du schaust einfach mal zu und beobachtest wo wir gerade sind. Vielleicht entdeckst du ja irgendwelche Fehlerchen bei deinen Kollegen. Und ihr Naruto, Sasuke und Sakura kommt doch sicher noch mal ohne mich aus. Also bis später." Mit diesen Worten verschwindet er.
Die vier stehen etwas ratlos da. "Was machen wir jetzt?" fragt Naruto." Na wir trainieren" ist die Antwort von Sakura. Sinea setzt sich auf den Boden. Das Team fängt an mit Zielscheiben zu hantieren. Während Sakura ihre Shiruken immer wieder in deren Mitte befördert, übt Sasuke sich im Kampfsport. Sineas Blick haftet die ganze Zeit über an ihm.
Sie folgt seinen Bewegungen mit den Augen. "Das ist also der Kerl vom Uchiha Clan? Der Letzte? Ich hab da irgendwie mehr erwartet. Ich frag mich wie er reagieren wird, wenn ich ihm sage von wo ich komme...das wird bestimmt lustig." Sinea will Sasuke gerade zu sich rufen, da kommt Kakashi zurück. Er geht auf sie zu. "Also ich hab dir ein Haus organisiert. Ach und du bist von jetzt an im meinem Team. Ich will sehen was du gelernt hast seit wir uns damals getroffen haben. Komm ich zeig dir deine Wohnung." Zusammen gehen sie eine Strasse runter. Sinea beobachtet alles ganz genau. Sie hört den Erklärungen ihres neuen Sensei nur mit halben Ohr zu. "Also im Haus hat es schon genug Essen für die nächsten paar Wochen. Etwas Geld ist auch in der Küchenschublade. Und was die Dorftbewohner angeht. Halt dich von Neji fern. Er wird nicht sehr erfreut über dich sein wenn er merkt von welchem Clan du kommst. Sakura wohnt etwa sieben Häuser neben dir. Du kannst sie bestimmt fragen wenn du etwas suchst oder so. Alles klar?" "Ja ja. Wie erkennne ich diesen Neji? Von welchem Clan ist er denn?" "Neji ist von Hyuuga Clan. Die zweite Frage kannst du dir wohl selbst beantworten." Sinea kickt einen Stein weg."Dann soll ich mich von allen Leuten fern halten die weisse Augen haben?" Kakashi seufzt " Du weisst wie ich es meine..." Sinea lächelt frech. "Jaja ich kenn dich ja" Nun stehen sie vor dem Haus. Kakashi gibt Sinea den Schlüssel dann geht er. Sinea geht hinein. Es ist ganz dunkel. Sie sucht den Lichtschalter. Endlich findet sie ihn. Sie macht Licht und findet sich in einem Korridor wieder. Es hat drei Türen und eine Treppe. Sinea öffnet die erste Tür. Dahinter ist eine Küche und ein Tisch mit vier Stühlen. Ein grosser Schrank steht in einer Ecke. Sinea öffnet ihn und findet zwei Regale voll mit Dosenfutter. Sie schliesst den Schrank wieder. Die nächste Tür führt in ein gemütliches Wohnzimmer. Die dritte Tür lässt Sinea aus. Sie nimmt die Treppe nach oben. Der nächste Raum ist ein Schlafzimmer. Ein Bett mit flauschiger Decke und einem weichen Kissen steht neben einem Fenster. Ein Nachttischchen steht daneben. Sinea lässt sich erschöpft auf das Bett fallen als die Klingel schrillt. Widerwillig trottet sie nach unten. Bei der Haustüre stehen ihre drei Teammitglieder. "Äh hallo..?" begrüsst Sinea die drei. Sakura lächelt etwas unsicher. "Wir dachten, dass wir dich mal besuchen wollen..." "Kommt rein." Sinea geht in die Küche und setzt Teewasser auf. Die Besucher stehen etwas unschlüssig im Korridor. "Kommt wir gehen in das Wohnzimmer." sagt Sinea. Dort setzen sie sich auf die bequemen Sessel.
Es ist Naruto der mit reden anfängt:"Sinea...Ich möchte gerne deine Geschichte hören. Ich meine du tauchst da auf bist hier und fertig! Ich möcht wissen woher du kommst und so..." Sinea schaut ihn etwas seltsam an. Naruto fährt fort." Dann bist du hier und kannst uns nicht mal deinen Nachnamen verraten. Du hast was gestammelt von U und H...wie heisst du zum Nachnamen?" Sinea blickt zu Boden. Gerade will Naruto einen neuen Angriff starten da schneidet Sakura ihm das Wort ab." Halt doch mal deinen Mund Naruto! Sie ist sicher etwas verwirrt. Ich glaube sie erzählt uns die Geschichte wann sie will!" Nun sagt auch Sasuke etwas. "Ich würde aber auch gerne erfahren wie du zum Nachnamen heisst." Sinea antwortet lange nicht. " Es ist so...Ich habe keinen richtigen Nachnamen. Meine Eltern haben nie geheiratet. Ich könnte mich nicht mal nach dem Namen meines Clans benennen." Die drei rücken näher zusammen. "Warum nicht?" fragen sie wie aus einem Mund." Weil...weil...Weil ich von zwei verschiedenen Clans abstamme." *Stille* "Von welchen denn?" ist die nächste Frage. Mit einem Blick auf Sasuke antwortet Sinea. "Einerseits vom Uchiha Clan und andererseits vom Hyuuga Clan..." Die drei Besucher schnappen nach Luft. Narutos nächste Frage geht im Pfeifen des Wasserkochers unter. Sinea springt auf und rennt in die Küche. Sie bereitet Tee zu. Mit einem Tablett auf dem vier dampfende Tassen sind kommt sie wieder in das Wohnzimmer. Sasuke starrt sie an und Naruto stellt noch mal die Frage von vorhin. "Wie ist das denn entstanden?" Sinea lächelt bitter. "Meine Mutter also eine der Hyuugas hat sich in meinen Vater verliebt. Er erwiederte die Liebe. Heimlich zeugten sie ein Kind. Als die andern vom Hyuuga Clan merkten, von wem meine Mutter schwanger war, wollten sie sie töten. Doch sie bat um das Leben des Kindes. So liessen sie meine Mutter in Ruhe. Dann kam ich zur Welt. Sieben Jahre lang lebte ich glücklich bei meiner Mutter. Dann wurde mein Vater von einem Jemanden getötet, so wie der ganze Uchiha Clan. Da stand den Hyuugas nichts mehr im Wege. Denn in Wahrheit fürchteten sie meinem Vater. Jetzt wo er tot war nahmen sie meiner Mutter das Leben. Ich wurde gehasst. Man gab mir genau einen Tag um abzuhauen. Dann würden sie mich jagen. Ich lief. Ein alter Wanderer rettete mir das Leben. Er lernte mir das Schreiben und Lesen. Bald starb auch er. Ich nahm mir seine Waffen und irrte in der düsterniss der Welt umher." Das Schlürfen von Naruto ist das einzige Geräusch in der Stille. Sasuke kriegt als erster die Fassung wieder. "Dann bist du halb Uchiha halb Hyuuga...Da frage ich mich: Welche der Fähigkeiten hast du denn vererbt bekommen?" "Beide ich hab das Sharingan wie auch das Byakugan." "Aber das ist ja unfair den Reinrassigen gegenüber!" ist der Protest Narutos. Sinea lächelt wieder. "Das mag schon sein. Aber im Gegensatz zu den *Reinrassigen* wie du sie nennst kann ich beide Attacken nur etwa halb so lange aufrecht erhalten. Ich verbrauche enorm viel Chakra dabei. Deswegen brauche ich beide nur sehr selten und in wichtigen Situationen." Sinea nimmt einen grossen Schluck Tee. "Ich habe noch zwei Fragen" sagt schliesslich Sakura. "1. Was hat es mit dem Stein an deiner Kette auf sich. Ich habe gehört, dass du eine Schutzkugel gemacht hast die die gleiche Farbe und das gleich Material hatte. 2. Wie hast du dich so gut mit Sensei Kakashi angefreundet?" "Der Stein habe ich von meiner Mutter gekriegt. Er schützt mich von selbst sobald ich kein Chakra mehr habe oder ich Bewusstlos bin. Kakashi? Ich habe ihn mal getroffen als ich durch die Wälder streifte. Er lehnte an einem Baum und las. Ich weiss nicht wieso aber ich gesellte mich zu ihm. Irgendwie kamen wir ins Gespräch. Da erzählte ich ihm meine Geschichte. Er fragte ob ich ihm mein Sharingan zeigen kann und ich tat es. Er sagte ich könnte mit ihm nach Konoha gehen wenn ich wollte. Ich lehnte ab und er sagte ich könne immer noch kommen. Er war der erste Mensch dem ich vertraute."
"Ich bin müde...aber ich weiss das ich es schaffe! Da vorn ist schon das Tor!"
Sie rennt. Die Schulter ist seltsam verfärbt. Ihr Ziel ist Konoha. Mit keuchendem Atem bewegt sie sich vorwärts. Ihr Blick ist verschleiert. Mit einem letzten seufzer lässt sie sich auf die Knie fallen. Es bildet sich eine Blutlache...
"Kakashi! Gut dass ich euch gefunden habe. Schnell wir brauchen ihre Hilfe! Da liegt ein Mädchen vor dem Tor! Sie ruft immer wieder Kakashi. Sie lässt uns nicht an sich ran." Der aufgeregte Mann redet wie wild auf Kakashi ein. Seine Schüler betrachten das Schauspiel mit wachsender Neugierde. "Immer mit der Ruhe. Ich komm ja schon. Naruto, Sasuke und Sakura ihr wartet hier auf mich." "Nein wir kommen mit!" beschwert sich Naruto sofort, doch Kakashi ist bereits weg. Natülich lässt Naruto sich das nicht gefallen und rennt sofort los. Die andern beiden hinterher.
Vor dem Tor haben sich viele Menschen versammelt. Alle betrachten das bewustlose Mädchen das im Schlaf immer wieder nach Kakashi ruft. Ihr Körper wird von einer diamantenen Kugel geschützt. Nun tritt auch Kakashi dazu. Lange schaut er das Mädchen an. Schliesslich nähert er sich der Kugel und legt seine Handfläche darauf. "Ich bins Kakashi. Du bist in Sicherheit. Lass mich zu dir." murmelt er leise. Langsam löst sich die Kugel in Luft auf. Kakashi hebt den leblosen Körper hoch und verschwindet in Richtung Krankenhaus.
"Da ist er!" Naruto, Sasuke und Sakura rennen ihrem Sensei entgegen, der gerade das Krankenhaus betritt. Die drei stürmen in die Vorhalle. Naruto eilt natürlich gleich zur Auskunft. "Wo ist Sensei Kakashi hin?" Das Fräulein hinter dem Schalter antwortet. " Kakashi-Sama hat darum gebeten niemanden zu sich zu lassen. Ich bin verpflichtet zu schweigen." "Aber..."
"Naruto gib es auf. Wir warten einfach draussen auf ihn.", unterbricht Sakura ihren Teamkollegen. Mürrisch folgt Naruto ihr zum Ausgang, bei dem Sasuke schon zusammen mit Shikamaru, Ino und Shouji wartet. "Ino was machst du denn hier?" begrüsst Sakura ihre ehemalige Kollegin. "Wir haben den Befehl euch mit uns trainieren zu lassen bis Sensei Kakashi wieder kommt." Sasuke zuckt mit den Schultern. "Immerhin besser als gar nichts..." So gehen die 6 in den nahen Wald.
"Verdammt...wo bin ich?" Gedämpfte Stimmen dringen an ihr Ohr. Langsam öffnet sie die Augen. Das helle Sonnenlicht blendet sie. Mt einem Ruck setzt sie sich auf. Auf ihren Lippen schmeckt sie getrocknetes Blut. Ihre Schulter schmerzt. Die Augen immer noch geschlossen legt sie ihre Beine über die Bettkante. Endlich öffnet sie die Augen. "Ich bin in Konoha..." denkt sie sofort. Reflexartig greift sie sich an den Hals. Beruhigt senkt sie die Hand wieder. "Er ist noch da" Damit meint sie den violetten Diamant den sie an einer Kette um den Hals trägt. Nun nimmt sie ihre Umgebung in Augenschein. Eine kleine Kommode, ein Spühlbecken und eine einfache Dusche. In einer Ecke erblickt sie einen Stuhl. Ihre Augen weiten sich. Da sitzt Kakashi und schnarcht leise vor sich hin. Ihre Kleidung liegt auf einem Stuhl daneben. Mit zitternden Beinen geht sie langsam darauf zu. Ein plötzlicher Schwindelanfall zwingt sie zum Anhalten. Zwei, dreimal atmet sie tief durch. Endlich ist sie beim Stuhl. Sachte nimmt sie ihr dunkelblaues T-Shirt zur Hand. Es ist gewaschen und seriös geflickt worden. Auch ihre schwarze Hose zeigt keinerlei Schrammen oder ähnliches. Beides zieht sie sich an. Nun liegt nur noch ihr Stirnband da. Seufzend bindet sie es sich um den Kopf. Dieses Stirnband ist nicht so wie das von den andern aus Konoha. Es hat nicht dieses Zeichen des Blätterdorfes. Nein auf dem Metallplätchen ist nichts. Kein Zeichen. Nur schweres glänzendes Metall. Untenschlossen schaut sie sich um. "Was soll ich jetzt tun. Kakashi lass ich lieber schlafen. Aus dem Krankenhaus komm ich auch nicht ungesehen hinaus." Gelangweilt setzt sie sich auf das Bett. Nach einer Viertelstunde dreht Kakashi sich etwas zu weit um. Mit einem lauten Krachen kippt er vom Stuhl. Sich den Kopf reibend setzt er sich auf. Das Mädchen sitzt ganz still da. Kakashi streckt sich und gähnt einmal ganz tief. Dann bemerkt er wo er ist. So weit man erkennen kann lächelt er das Mädchen unter der Maske an. "Guten Morgen. Wie gehts denn so?" Das Mädchen schaut zu Boden. "Na ja. Ich bin noch etwas verwirrt und meine Schulter schmerzt noch ein wenig. Seit wann bin ich hier?" "Seit gestern Morgen. Die Ärtze haben so viel Gift wie möglich aus deinem Körper entfernt. Erzählst du mir welcher Grund dich nach Konoha führte?" Wieder seufzt das Mädchen. "Ich habe mal wieder ein paar Händler über den Tisch gezogen. Ich verdiene ja nicht viel Geld. Jedenfalls haben sie den Schwindel bemerkt bevor ich weit genug weg war. Schliesslich hetzten sie mir drei Ninjas auf den Hals. Sie verfolgten mich zwei ganze Wochen lang. Vor vier Tagen haben sie mich dann erwischt. Sie bewarfen mich mit Giftnadeln. Sie nahmen mir alles weg ausser ein paar wenige Shiruken. Zu guter letzt stiess mir einer noch ein vergifteter Dolch in die Schulter. Ich wusste, dass Konoha nicht weit von da weg war und rannte mit letzter Kraft dahin. Vor dem Tor verlor ich dann das Bewusstsein." Kakashi hat alles mit angehört. Nun ergreift er das Wort. "Und nun? Willst du wieder gehen? Hattest du eigentlich mal eine nomale Ausbildung?" Das Mädchen lacht auf. "Nein eine "normale" Ausbildung hatte ich nie. Seit meine Eltern starben war ich auf der Strasse. Das weisst du doch. Der Clan will mich ja nicht. Wenn du mir ein Haus findest könnte ich es mir noch vorstellen hier zu wohnen..." In diesem Moment kommt das komplette Team 7 hineingestürzt. Im Schlepptau eine Krankenschwester. "Die drei wollten euch unbedingt sehen." sagt sie freundlich. Naruto kann nicht warten und platzt raus: "Du bist doch die von gestern?! Wer bist du eigentlich?" Das Mädchen schaut sich die drei erst genau an bevor sie antwortet. "Und wer bist du? Findest du es nicht unhöflich einfach da reinzu platzen und dann unvorgestellt nach meinem Namen zu verlangen?" Naruto ist ganz baff. Kakashi steht auf. "Das sind meine Schüler. Naruto Usumaki, Sakura Haruno und Sasuke Uchiha." Für den Bruchteil einer Sekunde legt sich ein trauriger Schatten über das Gesicht des Mädchens. " Mein Name ist
Sinea U...H...einfach Sinea. Freut mich euch kennen zu lernen." Nun meldet sich die Krankenschweste wieder. "Ich habe gute Neuigkeiten. Sinea du darfst das Krankenhaus verlassen, SOFERN du dich heute noch nicht an kämpferische Aktivitäten beteiligst. Ach und fals anzeichen auf das Gift eintreten wie z.B Blut spucken, Schwäche oder Schwindelanfälle musst du sofort wieder kommen." Freudig über diese Nachricht hüpft Sinea übermütig vom Bett. Zusammen mit Kakashi und seinem Team verlässt sie das Spital. Während sie zum Trainingsplatz gehen starrt Naruto unablässig Sinea an. "Warum hast du kein Zeichen auf deinem Stirnband." fragt er schliesslich. "Das ist nicht so wichtig. Vielleicht erzähl ichs euch noch." Beim Trainingsplatz angekommen erklärt Kakashi folgendes:" Also ich muss noch so einiges erledigen. Sinea du beteiligst dich nicht am Training verstanden? Ich möchte dich nicht noch einmal ins Krankenhaus tragen. Du schaust einfach mal zu und beobachtest wo wir gerade sind. Vielleicht entdeckst du ja irgendwelche Fehlerchen bei deinen Kollegen. Und ihr Naruto, Sasuke und Sakura kommt doch sicher noch mal ohne mich aus. Also bis später." Mit diesen Worten verschwindet er.
Die vier stehen etwas ratlos da. "Was machen wir jetzt?" fragt Naruto." Na wir trainieren" ist die Antwort von Sakura. Sinea setzt sich auf den Boden. Das Team fängt an mit Zielscheiben zu hantieren. Während Sakura ihre Shiruken immer wieder in deren Mitte befördert, übt Sasuke sich im Kampfsport. Sineas Blick haftet die ganze Zeit über an ihm.
Sie folgt seinen Bewegungen mit den Augen. "Das ist also der Kerl vom Uchiha Clan? Der Letzte? Ich hab da irgendwie mehr erwartet. Ich frag mich wie er reagieren wird, wenn ich ihm sage von wo ich komme...das wird bestimmt lustig." Sinea will Sasuke gerade zu sich rufen, da kommt Kakashi zurück. Er geht auf sie zu. "Also ich hab dir ein Haus organisiert. Ach und du bist von jetzt an im meinem Team. Ich will sehen was du gelernt hast seit wir uns damals getroffen haben. Komm ich zeig dir deine Wohnung." Zusammen gehen sie eine Strasse runter. Sinea beobachtet alles ganz genau. Sie hört den Erklärungen ihres neuen Sensei nur mit halben Ohr zu. "Also im Haus hat es schon genug Essen für die nächsten paar Wochen. Etwas Geld ist auch in der Küchenschublade. Und was die Dorftbewohner angeht. Halt dich von Neji fern. Er wird nicht sehr erfreut über dich sein wenn er merkt von welchem Clan du kommst. Sakura wohnt etwa sieben Häuser neben dir. Du kannst sie bestimmt fragen wenn du etwas suchst oder so. Alles klar?" "Ja ja. Wie erkennne ich diesen Neji? Von welchem Clan ist er denn?" "Neji ist von Hyuuga Clan. Die zweite Frage kannst du dir wohl selbst beantworten." Sinea kickt einen Stein weg."Dann soll ich mich von allen Leuten fern halten die weisse Augen haben?" Kakashi seufzt " Du weisst wie ich es meine..." Sinea lächelt frech. "Jaja ich kenn dich ja" Nun stehen sie vor dem Haus. Kakashi gibt Sinea den Schlüssel dann geht er. Sinea geht hinein. Es ist ganz dunkel. Sie sucht den Lichtschalter. Endlich findet sie ihn. Sie macht Licht und findet sich in einem Korridor wieder. Es hat drei Türen und eine Treppe. Sinea öffnet die erste Tür. Dahinter ist eine Küche und ein Tisch mit vier Stühlen. Ein grosser Schrank steht in einer Ecke. Sinea öffnet ihn und findet zwei Regale voll mit Dosenfutter. Sie schliesst den Schrank wieder. Die nächste Tür führt in ein gemütliches Wohnzimmer. Die dritte Tür lässt Sinea aus. Sie nimmt die Treppe nach oben. Der nächste Raum ist ein Schlafzimmer. Ein Bett mit flauschiger Decke und einem weichen Kissen steht neben einem Fenster. Ein Nachttischchen steht daneben. Sinea lässt sich erschöpft auf das Bett fallen als die Klingel schrillt. Widerwillig trottet sie nach unten. Bei der Haustüre stehen ihre drei Teammitglieder. "Äh hallo..?" begrüsst Sinea die drei. Sakura lächelt etwas unsicher. "Wir dachten, dass wir dich mal besuchen wollen..." "Kommt rein." Sinea geht in die Küche und setzt Teewasser auf. Die Besucher stehen etwas unschlüssig im Korridor. "Kommt wir gehen in das Wohnzimmer." sagt Sinea. Dort setzen sie sich auf die bequemen Sessel.
Es ist Naruto der mit reden anfängt:"Sinea...Ich möchte gerne deine Geschichte hören. Ich meine du tauchst da auf bist hier und fertig! Ich möcht wissen woher du kommst und so..." Sinea schaut ihn etwas seltsam an. Naruto fährt fort." Dann bist du hier und kannst uns nicht mal deinen Nachnamen verraten. Du hast was gestammelt von U und H...wie heisst du zum Nachnamen?" Sinea blickt zu Boden. Gerade will Naruto einen neuen Angriff starten da schneidet Sakura ihm das Wort ab." Halt doch mal deinen Mund Naruto! Sie ist sicher etwas verwirrt. Ich glaube sie erzählt uns die Geschichte wann sie will!" Nun sagt auch Sasuke etwas. "Ich würde aber auch gerne erfahren wie du zum Nachnamen heisst." Sinea antwortet lange nicht. " Es ist so...Ich habe keinen richtigen Nachnamen. Meine Eltern haben nie geheiratet. Ich könnte mich nicht mal nach dem Namen meines Clans benennen." Die drei rücken näher zusammen. "Warum nicht?" fragen sie wie aus einem Mund." Weil...weil...Weil ich von zwei verschiedenen Clans abstamme." *Stille* "Von welchen denn?" ist die nächste Frage. Mit einem Blick auf Sasuke antwortet Sinea. "Einerseits vom Uchiha Clan und andererseits vom Hyuuga Clan..." Die drei Besucher schnappen nach Luft. Narutos nächste Frage geht im Pfeifen des Wasserkochers unter. Sinea springt auf und rennt in die Küche. Sie bereitet Tee zu. Mit einem Tablett auf dem vier dampfende Tassen sind kommt sie wieder in das Wohnzimmer. Sasuke starrt sie an und Naruto stellt noch mal die Frage von vorhin. "Wie ist das denn entstanden?" Sinea lächelt bitter. "Meine Mutter also eine der Hyuugas hat sich in meinen Vater verliebt. Er erwiederte die Liebe. Heimlich zeugten sie ein Kind. Als die andern vom Hyuuga Clan merkten, von wem meine Mutter schwanger war, wollten sie sie töten. Doch sie bat um das Leben des Kindes. So liessen sie meine Mutter in Ruhe. Dann kam ich zur Welt. Sieben Jahre lang lebte ich glücklich bei meiner Mutter. Dann wurde mein Vater von einem Jemanden getötet, so wie der ganze Uchiha Clan. Da stand den Hyuugas nichts mehr im Wege. Denn in Wahrheit fürchteten sie meinem Vater. Jetzt wo er tot war nahmen sie meiner Mutter das Leben. Ich wurde gehasst. Man gab mir genau einen Tag um abzuhauen. Dann würden sie mich jagen. Ich lief. Ein alter Wanderer rettete mir das Leben. Er lernte mir das Schreiben und Lesen. Bald starb auch er. Ich nahm mir seine Waffen und irrte in der düsterniss der Welt umher." Das Schlürfen von Naruto ist das einzige Geräusch in der Stille. Sasuke kriegt als erster die Fassung wieder. "Dann bist du halb Uchiha halb Hyuuga...Da frage ich mich: Welche der Fähigkeiten hast du denn vererbt bekommen?" "Beide ich hab das Sharingan wie auch das Byakugan." "Aber das ist ja unfair den Reinrassigen gegenüber!" ist der Protest Narutos. Sinea lächelt wieder. "Das mag schon sein. Aber im Gegensatz zu den *Reinrassigen* wie du sie nennst kann ich beide Attacken nur etwa halb so lange aufrecht erhalten. Ich verbrauche enorm viel Chakra dabei. Deswegen brauche ich beide nur sehr selten und in wichtigen Situationen." Sinea nimmt einen grossen Schluck Tee. "Ich habe noch zwei Fragen" sagt schliesslich Sakura. "1. Was hat es mit dem Stein an deiner Kette auf sich. Ich habe gehört, dass du eine Schutzkugel gemacht hast die die gleiche Farbe und das gleich Material hatte. 2. Wie hast du dich so gut mit Sensei Kakashi angefreundet?" "Der Stein habe ich von meiner Mutter gekriegt. Er schützt mich von selbst sobald ich kein Chakra mehr habe oder ich Bewusstlos bin. Kakashi? Ich habe ihn mal getroffen als ich durch die Wälder streifte. Er lehnte an einem Baum und las. Ich weiss nicht wieso aber ich gesellte mich zu ihm. Irgendwie kamen wir ins Gespräch. Da erzählte ich ihm meine Geschichte. Er fragte ob ich ihm mein Sharingan zeigen kann und ich tat es. Er sagte ich könnte mit ihm nach Konoha gehen wenn ich wollte. Ich lehnte ab und er sagte ich könne immer noch kommen. Er war der erste Mensch dem ich vertraute."