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Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Samstag 1. November 2008, 21:47
von Sele
Es war ein Ra'zac. Er öffnete die Zele und kam auf Trent zu der sich schnell aufrichtete und die Fäuste ballte.
Die Kette an seinem Arm riss ihn fast wieder zu Boden. Er hatte eigentlich keine Chance,weder eine Waffe noch Magie besass er.
Schnell streckte sich die Hand nach Trents Hals aus,so schnell,dass er es gar nicht wirklich realisierte. Er versuchte die Hand loszureissen,doch die Krallen gruben sich immer mehr in sein Fleisch ein und Trent bekam durch den Druck fast keine Luft mehr. Der Ra'zac hob in ein wenig in die Höhe,aber so,das Trent noch den Boden berührte.
Der Ra'zac drang in seinen Geist ein und stöberte in allen Ecken rum. Trent versuchte ihn abzublocken doch es gelang ihm nicht. Er war so müde und schwach.
Danach liess der Ra'zac ihn los und Trent fiel zu Boden.
"Fehlt esss dir denn nicht das Blut deiner Feinde auf deiner Klinge zu ssssehen?,zischte das Monster und Trent schüttelte, gekniet auf dem Boden, seinen kopf.
"Nein..",kam es aus ihm. Auf einmal begann der Ra'zac über Trents Vergangenheit zu reden, er wusste nun alles über ihn, er hatte ja auch seinen ganzen Geist abgesucht. Schlimme Erinnerungen kamen in Trent hoch,schlimme Zeiten und seine Mutter, die Frau die ihn aus dem Haus verbannt hatte.
Die Welt hat mich verspottet und die Hälfte meines Lebens zerstört.Sie sollten alle dafür büssen..aber..nein,so soll es geschehen,nur so kann am Schluss der Friede herrschen... Er lächelte und plötzlich spührte er,wie seine Kraft wiederkam. Er sprach einen Zauberspruch aus,der die Ketten brechen würde und so geschah es.
Er stand auf und rieb sich das Handgelenk.Er war so fit wie noch nie, alles an ihm war verheilt.
"Wo ist mein Drache?",fragte Trent grimmig und rief im Geiste nah seinem Drachen.
Kleiner,ich glaube bin direkt über dir,pass auf!,anwtortete Delevan und auf einmal stürzte die ganze Decke ein.
Trent kletterte auf seinen weissen Drachen und fagte den Ra'zac nach seinem Schwert und dem Bogen.
Dieser nahm aus seinem Umhang die zwei Waffen hervor und warf sie trent zu der sie schnell auffing und sein Schwert am Gurt anband,während er den Bogen um die Schulter legte.Jedoch musste er sich neue Pfeile besorgen.
Danach hob sich Delevan langsam und flog in die Höhe in Richtung Norden.

Verfasst: Samstag 1. November 2008, 21:47
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Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 00:59
von Lydia
Dann rannte sie nur noch. Sie rannte und rannte, so schnell sie nur konnte, aber auch nicht zu schnell, dass sie keine Luft mehr bekam. Sie musste noch kämpfen, rief sie sich in den Sinn.
Bäume, Büsche, Steine, alles raste an ihr vorbei ohne überhaupt wahrgenommen zu werden, glitt vorbei wie ein Gedankenstrom und Casyphiria schien sich nicht vom Fleck zu bewegen.
"Verdammter Mist!"
In letzter Zeit fluchte sie wirklich oft. Ob das von den Urgals kam? Wahrscheinlich. Sie war zu lange dort gewesen, viel zu lange, eindeutig. Wie viel Zeit wohl vergangen ist? War es Herbst, Winter oder doch wieder Frühling? Und wie groß Cya geworden ist. Sie hatte als Reiterin eine der wichtigsten Zeiten zwischen Reiter und Drache, die Wachstumszeit, verpasst. Die Zeit, in der sich beide gemeinsam entwickeln sollten. In der sie sich gegenseitig besser kennenlernen sollten, bis sie sich blind verstehen, einander vertrauten wie sich selbst und eine geistliche Verbindung haben, die sich nicht anfühlte wie eine zweite Seele, sondern wie die eigene. Eine Zeit, in der sie lernen sollten miteinander umzugehen, zu kämpfen und zu leben. Zeit, um eins zu werden. Sie hatte alles verpasst.
Der bittere Geschmack der Enttäuschung und des Versagens breitete sich auf Casyphirias Zunge aus. Sie hasste es.
Von ihrer Wut getrieben rannte sie nun noch schneller als zuvor, bald hatte sie dann die Hälfte des zweitägen Marsches hinter sich.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 10:06
von Eragon
Laio umfasste sein Schwert fester und stürmte wahrscheinlich schon zum hundersen mal gegen den Schatten an.dieser blockte seinen Schlag jedoch so lässig ab,also würde er hier bei einer Morgenübung stehen und nicht auf einem Schlachtfeld.Der Schatten spielte nur mit ihm.Laio musste sich was einfallen lassen,sonst wäre alles umsonst gewesen.Keuchnd sprang er zurück."Kleiner,alles in Ordnung?"fragte Valinor besorgt."Es geht schon"antwortete Laio.Er hatte keine Idee,was er machen sollte und wie er den Schatten besiegen sollte.Da kam ihm eine Idee."Valinor,wir müssen wieder verschmelzen mit dem Geist."teilte Laio seinen Drachen mit."Bist du bereit?""Wenn du es bist."antwortete Valinor.Dann verschmolzen sie.In Laios Blickfeld wurde alles grüner und kräftiger.Er roch den Gestank der Schlacht und das vergossene Blut.Er hörte wie Valinors Körper hinter ihm zusammensackte,als der Geist des Drachen den Körper verließ,um eins mit dem Laios zu werden.Unglaubliche Kraft durchströme Laio und er stieß ein tiefes,lautes Brüllen aus,was ihn selbst überraschte.Selbst der Schatten schien leicht erschrocken,doch er fing sich wieder."Das ist unglaublich,Laio.so können wir die gesamte Kraft der Drachen und Menschen nutzen."hörte Laio seinen Drachen.Dann stürmten sie wieder los,diesmal so schnell,das sie für das menschluche Auge fast nicht zu sehen waren.Doch der Schatten reagierte blitzartig und parierte den Schlag,der auf sein Herz zielte.Laio zögerte keinen Augenblick,ging in die Knie und zog dem Schatten die Füße weg.Dieser konnte sich gerade noch abstützen und mit einem Sprung nach oben retten.Darauf hatte Laio gewartet.Mit der gesamten Kraft,die er aufbieten konnte,schlug er der Faust in die Magengrube des Schattens.Dieser flog durch die Luft und prallte gegen ein Haus,das tosend über ihm zusammenbrach.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 13:49
von Sele
"Schneller!Los schneller!Ich fühle das in der Nähe irgendetwas vor sich geht.Das darf ich auf keinen Fall verpassen!",sagte Delean und grinste spöttisch.Delevan gab ihm keine Antwort und obwohl er es von seinem Reiter falsch fand,würde er ihm überall hin folgen.Trent blickte nach rechts und sah die riesige Wüste Hadarac die kein Ende zu nehmen schien.Plötzlich überkam ihn ein Schwächeanfall.
Trent!
Mach dir keine Sorgen,es geht schon..,antwortete Trent und versuchte zu Lächeln aber sein Atem war schwer.
Ich spühre doch,dass etwas nicht stimmt.Du bist schwach,und du hast Schmerzen.
Trent gab diesmal keine Antwort. Er schirmte seinen Geist ab was Delevan überhaupt nicht gefiel. Doch dann brach eine Stille zwischen ihnen an. Seine spitzen Ohren hörte Trent neben Delevgans Flügelschlägen noch etwas anderes.
Er blickte um sich doch er war weit und breit der einzige in der Luft.
Als er zu Boden blickte sah er etwas glänzendes. Er erblickte eine Person mit blauem Haar.
"Ich..glaub ich hab diese Person schon mal gesehen..",bemerkte er und ein plötzlicher Schmerz geriet in seinen Kopf.
Eine alte Schlacht kam ihm vor die Augen, viele tote Menschen aber auch Urgals.Als sich der Schmerz beruhigt hatte,beschloss er,die Person einfach zu lassen.
"Rache zu Beginn gerade an einer Frau auszuüben ist nicht wirklich ein Grund,auf dem man stolz sein sollte."

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 16:03
von Lydia
Ihr Atem ging unregelmäßig, und dass schon ziemlich lange. Bald würde sie rasten müssen, ihre eigene Kraft war wie verschwunden und je weiter sie sich von Cya wegbewegte, desto schwächer wurde auch die Kraft von Cya.
Mit verzerrtem Gesicht hielt sie sich die schmerzend pochende Seite und rang mit jedem Schritt nach Luft. So konnte es nicht weitergehen, dass wusste sie genau, denn dann würde sie kraftlos vor den Urgals zusammenbrechen, ehe sie auch nur ein Kind befrei hatte.
Verzweifelt biss sie sich auf die Lippe. Aber sie hatte keine Zeit mehr!
Casyphiria war so in ihren Gedanken und Überlegungen vertieft, dass sie nicht mal die gewaltige Anwesenheit eines Drachenreiters direkt über ihr wahrnahm. Sie hatte nur ihr Ziel vor Augen, dass so weit weg schien, dass sie nie rechtzeitig erreichen konnte.
"Ahh!", kam es ihr plötzlich aus der Kehle, als sich ihr Bein an einem Ast verklemmte und sie urplötzlich nach vorne fiel. Aus reiner Reflex streckte sie schützend ihre Arme nach vorne, dessen Haut sich unmittelbar nach dem Aufprall an der steinigen Erde aufschlürfte. Brennende Schlürfwunden bedeckten ihre Unterarme, der Schmerz, wie ein alter Freund.
Nein, sie hatte weder Kraft sich mit Magie zu heilen, noch Zeit sich sorgfältig die Wunden zu säubern und zu Verbinden, egal. Ihr Haar war zerzaust vom rennen, ihre Kleider zerissen von den vielen Ästen die sie während des Laufes unbarmherzig gepeitscht hatten. Kalter Schweiß klebte an ihrer Haut, die nicht weniger schmutzig war, wie ihre befleckte Kleidung.
Keuchend ließ sie sich auf die Seite fallen, weder darauf achtend, wie schmutzig der Boden war, noch darauf, wie erbärmlich sie wohl aussehen würde. Die Erde fühlte sich so kühl an, an ihrer brennenden Haut.
Casyphiria schluckte.
Sie fühlte sich wie ein kleines Kind, dessen Hand man losgelassen hatte, in einer großen verwirrenden Menge. Von überall her drängten sie Stöße und Verlangen, zwei Hände zogen an ihr, beide in verschiedene Richtungen, als wollten sie sie zereissen. Doch was wollte sie?
Hatte man sie jemals danch gefragt? Und was hätte sie dann geantwortet? Wo war die sichere Hand geblieben, die ihr den Weg zeigte? Die sie sicher führte und liebevoll hielt? Wieso hatte man sie bloß losgelassen?
Sie rang um Atem. Sollte sie überhaupt noch weitergehen?

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 17:22
von Sele
Trent flog weiter.Auf eimal schug noch eine Welle auf Trent ein. Ihm wurde schwindling und schlecht.Delevan landete und schnell stieg Trent ab.Gehts kleiner?,fragte er ihn sanft doch Trent gab keine Antwort.
Er setzte sich,lehnte sich mit dem Rücken gegen Delevan und atmete tief durch,bis das Gefühl von Übelkeit wieder verschwunden war.
Trent stand wieder auf und lief ein wenig voran,bis Delevan ihm folgte.Ein lauter Lärm von schlagendem Metall auf Metall war zu hören.
"Ich glaube,hier in der Nähe ist eine Schlacht im Gange.",bemerkte er und lief ein paar Schritte bis er einen Drachenreiter sah,der gegen einen Schatten kämpfte.Doch er wagte es nicht sich einzumischen sondern verschrenkte die Arme und lächelte mies. Er war gespannt darauf,wer der beiden gewinnen würde.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 17:46
von Eragon
Laio atmete schwer aus."Das wird es wohl noch nicht gewesen sein."sagte er zu Valinor,der immer noch mit Laios Geist verschmolzen war.Plötzlich bewegte sich das Geröll,und eine Hand kam zum Vorschein,bald ein Kopf und dann der ganze Körper.Schließlich hatte sich der Schatten ganz befreit und stand auf.Er hatte überall am Körper Wunden und schien schreckliche Schmerzen zu haben.Auserdem war sein Schwert zerbrochen.Doch er lebte noch.Ein grauenhaftes Grinsen,das eher eine Grimasse war,verzog das Gesicht des Schattens."So mein Freundnhen.Jetzt wird abgerechnet."sagte er.
"was willst du denn jetzt machen,so ganz ohne Waffe?"antwortete Laio.Zur Antwort flüsterte der Schatten Worte,ie Laio sie noch nie gehört hatte.Dann streckte der Schatten beide Arme aus.Ein unheimliches,rotes Leuchten umspielte seine Ame und plötzlich schossen rote Strahlen aus seinen Handflächen.Als beide ungefähr die länge von einem Schritt hatten,endeten die Strahlen."Fest gewordene Magie.Davon könnt ihr Drachenreiter nur träumen.Sie sind schärfer als alles andere auf der Welt und schneiden fast alles."Wie zur Bekräftigung seiner Worte ging er auf eien groen Steinblock zu und schnitt ihn einfach durch,wie ein warmes Messer durch Butter schnitt."Das ist dein Ende,kleiner Drachenreiter."Bei diesen Worten ließ der Schatten auf Laio zu,der sein Schwert erhob,um den Schlag abzuwehren.Funken stoben auf,als die Magieschwerter des Schattens aus sein schwert stießen,doch sie zerschnitten es nicht.Schritt für Schritt drängte der Schatten Laio zurück,bis er mit dem Rücken zur Wand stand.Selbst mit der vereinten Kraft von ihm und Valinor konnte er nichts gegen den Schatten ausrichten.Verzweifelt wehrte er sich um seine Haut,doch die Schwerter des Schattens fanden immer irgendwie,durch seine Verteidigung zu schlüpfen und seine Rüstung zu durchschneiden.Doch sein Schwert blieb erstaunlicherweise ganz."Das liegt wohl an der Magie,die diesem Schwert inne wohnt."dachte er.Langsam aber sicher verlißen ihn die Kräfte.Lange würde er nicht mehr durchhalten.Doch auch der Schatten schien müder zu werden.Seine Angriffe wurden langsamer und vorhersehbarer,bis Laio eine Lücke in der Verteidigung seines Feindes entdeckte.Blitzschnell nutzte er sie,um dem Schattensein Schwert durch die Schuler zu stoßen.Laio wusste,das er das Schultergelenk zerstört hatte und der Schatten seinen Arm nicht mehr gebrauchen werden würde.Zischend sprang dieser zurück und musterte seine Schulter.Mit nur einem Arm würde er nicht mehr so gut wie vorher kämpfen,doch es würde hart werden,dass wusste Laio.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 17:52
von Sele
Trent beobachtete die Kampfszene gespannt. Er wusste nicht,ob der Drachnreiter ihn schon bemerkt hatte,aber eigentlich war ihm das auch egal,genau so der Ausgang des Kampfes.
"Wenn sie sich schon gegenseitig umbringen,erspahrt mir das die Mühe.",sagte er sich.
Eigentlich wollte er schon wieder weg gehen,doch etwas in seinem Innern hielt ihn auf.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Sonntag 2. November 2008, 23:19
von Lydia
Sie schloss ihre Augen.
Was machte sie da? Wofür kämpfte sie? Warum rang sie noch so qualvoll nach Luft? Wieso hörte sie nicht einfach auf?
Casyphiria hörte jeden einzelnen Atemzug von ihr, wie das Brüllen eines Drachens. Sie spührte wie ihr Herz pumpen, in einem Takt, dem sie nicht folgen konnte, jedoch viel zu schwach. Ihre Kraft war weg. Verschwunden wie Sonnenstrahlen am Ende eines Tages, weg, wie das Funkeln der Sterne bei Anbruch des Tages. Sie konnte nicht weiter. Und wie sie merkte, trieb sie auch nichts mehr dazu an.
Wo war ihr Ziel geblieben? Wo war ihr Traum?
Sie hatte keinen, stellte sie erschütternd fest. Oder hatte sie einen gehabt und hatte ihn verloren? Wo war die Richtung, in die sie gehen wollte? Was ist der Grund, dass sie so viel kämpfte?
Die Welt ist dunkel, wenn sie ihre Augen aufstieß. Noch dunkler ist sie, wenn sie sie verschloß. Wann ist sie jemals hell gewesen?
Da! Ein Licht!
Casyphiria blinzelte. Licht, weiß, wie pure Reinheit.
"Ah, du bis es!", lächelte sie erschöpft.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Montag 3. November 2008, 14:30
von Eragon
Mit neuer Hoffnung schlug Laio wir rasend auf den Schatten ein,der nun um sein Leben kämpfte.Er hatte schon zahlreiche Wunden am ganzen Körper,doch er kämpfte verbissen weiter,obwohl er am ende seiner Kräfte war.doch auch Laio wurde müder und kraftloser.Valinor war wieder in seinem angestammten Körper.Laio behielt die Oberhand,bis er schließlich wieder eine Lücke fand,diesmal am Bauch.Wieder nutzte er die Gelegenheit und traf wieder.Keuchend und sich seine Hand auf den Bauch haltend,sank der Schatten zusammen."Das wirst du mir büßen,Drachenreiter,sowahr ich Balsur heiße.Du weisst,das ich noch nicht besiegt bin.Wir werden uns wieder sehen,und dann ist das dein Untergang."Keuchte er.Plötzlich schrie der Schatten gequält auf und verschand wie Nebel im morgenwind.Einen Moment lang blieb es still,dann brach ein riesiger Tumult aus.Die Urgals schienen nicht mehr zu wissen,wohin und rannten davon.Lauter Jubel erscholl von der Seie der Verteidiger.Laio jedoch fühlte sich elend und ausgebrannt.Kraftos sank auch er zusammen und ließ sich willenlos von dem barmherzigen Dunkel der Ohnmacht umfangen.Er spürte nur noch,wie starke Klauen ihn umfingen und er davongetragen wurde.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Montag 3. November 2008, 18:12
von Sele
Trent sah den beiden weiter zu doch der Kampf schien zu Ende zu sein.
Danach stieg er wieder auf seinen Drachen und überlegte,wo er mit der Ausrottung von Drachenreitern die es nicht wert waren Drachenreiter zu sein,zu beginnen. Doch zuerst brauchte er neue Kleidung.
Schnell machte er sich mit Delevan auf nach Teirm wo er einen Laden suchte.
Es war keine Herausforderung ihn zu finden und er suchte sich einen guten Umhand,Hosen usw. aus. Natürlich wollte er alles in dunklen Farben.Ich bin doch keine Puppe,dachte er und verzog dabei sein Gesicht zu einer Grimasse.
Er zog die Gewänder an und wollte schon aus dem Laden laufen,als ihn der Verkäufer aufhielt.
"Hey!!Heyyyyy!!",schrie der Verkäufer und wollte ihn aufhalten,doch Trent blieb stehen. "Was denn?",fragte er und blickte zu Verkäufer hinüber. "Das müssen Sie bezahlen!"
"Ich muss?Pah!",antwortete Trent spöttisch und warf den Verkäufer mit einem Zauber gegen die Wand. Der Aufprall war hart. Als Trent sich umdrehte,sah er seinen Vater vor sich und wich einen Schritt zurück.Er war zu Beginn ein wenig geschockt,doch dies änderte sich schnell.
"Herzlichen Glückwunsch,du hast mal wieder bewiesen,dass du doch nicht zu einem wirklichen Drachenreiter bestimmt bist. Drachenreiter versuchen das Böse in unserem Land zu stoppen und nicht es zu entfachen.",sagte er mit einer kalten Stimme. Er fuhrt fort: "Was ist mit Wahrheit und Versprechen?Wolltest du nicht mal dieser Kontrolle entfliehen und ein neues Leben beginnen?"
"Erzähl du mir nichts von Wahrheit und Versprechen!!",schrie Trent ihn an,"Warst du etwa besser als du mich und Mutter verlassen hast?Du hast versprochen zurückzukehren..aber.."
Trent hielt inne,dann zückte er sein Schwert,machte aber keine Anstalten es zu benutzen.
"Du bist doch nur ein dummer weiser Elf geworden,der denkt mit Weisheit den Krieg im ganzen Land zu beenden!Du warst vielleicht mal mein Vater,aber nun bist nur ein Sklave dieses Waldes geworden.Du hast dich nie interessiert was mit mir sei..",Trent griff den Mann an,doch dieser parierte mit seinem Schwert und drückte Trent weg.
Doch der Junge gab nicht auf und griff nochmal an,gab vor gegen die Beine zu schlagen,wechselte aber die Richtung und traf seinen Vater an der Schulter.
"Das passiert mir immer wieder. Ich werd sogar von einem Jungen geschlagen.Was willst du denn tun,mich töten?",sagte er und wechselte in ein mieses Lächeln. Trent lachte spöttisch. "Junge?Ich bin reifer als du es in meinem Alter warst."
Er griff erneut an,doch diesmal wich sein Vater aus. Er rannte aus dem Laden,hinaus in die Frische. Trent folgte ihm,doch als er draussen angekommen war,war sein Vater nirgends zu sehen.Die Wut kochte in ihm und er musste sich zusammen reissen,um nicht gleich hnaus zu schreien.
Stattdessen rief er: "Du Feigling!!Du bist nicht besser als die Ra'zac selbst und jetzt kannst du dich ja mit deinem Gewissen beschäftigen!Ich werde Teirm brennen lassen."
Er atmete tief durch und es dauerte nicht lange bis Delevan,der eigentlich noch ziemlich junge Drache eine gewaltige Flamme auf die Häuser von Teirm spieh. Erflog im Kreis,wie ein Geier der darauf wartete,dass seine Beute endlich tot war.
Jedes Haus zündete er an und die Schreie der Menschen wurden immer lauter.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Montag 3. November 2008, 18:43
von Lydia
Als sie ihre Augen wieder öffnete, war es dunkel. Nacht.
"Wie schön.", dachte sie sich. Die Nacht war ihr sowieso lieber und außerdem hell genug. Sie rappelte sich auf, wischte sich den Dreck von der Wange und den Armen, fuhr sich mit gespreizten Fingern durchs Haar - und stutzte einen Moment lang.
"Ah.", kam es ihr dann leise und mononton über die Lippen, sie hatte sich immer noch nicht an das kurze Haar gewöhnt. Schade. Wie auch immer.
Nachdem sie sich wieder aufgestellt hatte, schwieg sie noch kurz. Ließ den Wind kurz durch ihre dunklen Haare fahren und senkte ihre Lider.
"Du denkst zu viel nach, Casyphiria.", flüsterte sie und blickte dann nach Norden, dorthin, wo sie hinmusste und rannte los. Und wie sie rannte, schnell wie ein Drache flog und geschmeidig, wie es sich für Elfen gehörte. Schon bald sah sie die ersten Wachen im Dunkeln stehen, ihre Augen nahmen war, mit welchem aufgeregtem Gesicht die Urgals auf die Rückkehr ihrer Brüder warteten, auf die Beute und ihren Sieg. Mehr, als andere hätten sehen können, die Nacht war nun mal ihre Zeit. Sie roch ihre Freude und ihre Siegessicherheit förmlich in der Luft und fühlte, wie das prikelnde Gefühl der Mordslust sie überkam. Lautlos und unbemerkt glitt sie immer näher.

"Hahh.", atmete sie leise aus, direkt neben dem Urgalohr. Dieser zuckte auf die Sekunde zusammen und wendete reflexartig den Kopf nach ihr, die gerade nicht einmal ein Fuß über ihm auf einem Ast hockte. Schwerer Fehler. Kaum hatte der Urgal sie erblickt, sauste ihre Faust in sein erschrockenes Gesicht und zertrümmerte ihm das Nasenbein. Mit leisen Schmerzenslaut und ohnmächtig flog der Urgal nieder. Seinen Wächter-Partner erledigte sie in der Sekunde darauf, in dem sie sich mit einem Satz auf ihn stürzte und seinen Kopf an einem Stein aufstieß. Ihre Hände waren rot, als sie sich die Waffen der Urgals, ein dickes Schwert und einen Dolch, nahm und mit ihnen durch den geschickt versteckten Eingang schlüpfte.
Roter Feuerschein der Fackeln beleuchteten die Tunneln. Die Schatten des Feuers tanzten ihren tückischen Tanz, verschwanden jedoch so plötzlich, als hätte es sie nie gegeben, nachdem sie die Flammen mit einem Wort in der alten Sprache löschte. Dunkelheit war nun das einzige was noch exsistierte, als sie ihren Geist aussand und währenddessen unbeirrt den Tunnel entlangschritt, lautlos.
Links! Ein Urgal, ein Schwerthieb, tot. 3 Schritte weiter, 2 von ihnen, 1 Klirren von aufeinanderschlagendem Metall, tot. 6 Schritte weiter, 5, 4 Sekunden, tot.
Tot, tot und nochmal tot.
So ging es immer weiter, bis sie irgendwann in der Dunkelheit keinen weiteren Urgalgeist mehr wahrnahm, dann ließ sie das Schwert und den Dolch klirrend zu Boden fallen, sie brauchte sie nicht mehr.
In der eisernen Stille ertönte ihr leises Pusten, wie der Schrei eines Menschens und die Flamme, die sich daraufhin über ihrer ausgestreckten Handfläche bildete, wie erste Sonnenstrahlen des Tages. Es war genug Licht, damit die Kinder in der riesigen Zelle vor der sie nun stand sie sehen konnten, sie selbst hätte es nicht gebraucht.
Ein erschrockenes Luftschnappen ließ sich hören, sie sah es an ihren geschockten Gesichtern, Todesangst, Furcht, Verzweiflung.
"Ich glaub ich kann das nicht so gut.", sagte sie schließlich mit schief gelegenem Kopf, nachdem die Kinder sie nun alle mit angstvoll geweiteten Augen anstarrten und keiner sich traute auch nur zu atmen. Sie spührten doch alle die Kälte, den Hass und die Wut. Nicht sehr vertraulich, wie sie feststellte, seufzte leicht und schloß ihre Augen.
Calexiels Haar wurde wieder blau.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Montag 3. November 2008, 22:17
von Sele
Trent wollte seinen Vater eigentlich nicht töten,sondern im nur Beweisen,dass er kein Kind mehr war und auch zu etwas nutzen konnte.Schliesslich,war er der einzige,den Trent noch hatte. Seine Mutter hatte er in Carvahall getötet,weil er ihr niemals verziehen hatte,wie sie ihm aus dem Haus bannte, sein älterer Bruder Tirian,der mit 17 starb,als Trent erst 12 war, war von Drachenreiter aus Vroengard getötet worden,weil diese dachten er würde die Urgals mit wichtigen Botschaften beliefern.Er würde sich an den Reitern rächen,die seinen Bruder getötet hatten,das schwörte er.
Seine plötzliche Lust,seinem Vater etwas beweisen zu wollen,verlosch. Ein Teil der Stadt lag in Flammen doch Trent sah,dass sie Wolken am Himmel gebildet hatten.Es donnerte ab und zu in der Ferne und langsam fing es an zu regnen.
Schnell erlischten die Regentropfen das Feuer und Trent stieg auf Delevan und sgte,er wolle ein wneig Abseits der Stadt etwas schlafen,denn er hatte vor am nächsten Tag nach Carvahall aufzubrechen.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Montag 3. November 2008, 23:39
von Lydia
Das erste was Casyphiria sah, waren angstvolle Kindergesichter. Kindergesichter, die sie in den vergangenen Tagen, Monaten - oder sogar ein Jahr? - so oft gesehen hatte. Erkannten sie sie wieder? Nicht alle, merkte sie nach kurzem Wandern ihres Blickes. Dort hinten entdeckte sie Hania, mit weit aufgerissenen Augen, als könnte sie es kaum glauben, dass Casyphiria noch lebte. Sie musste lächeln.
Ohne hinzuschauen schnappte sie sich die nächste Fackel, die an der Wand befestigt wurde und zündete sie mit Calexiels Feuer aus ihrer Hand an. Die Fackel loderte kurz auf, dann begann das Feuer die Fackel zu umfangen, liebevoll wie in einer Umarmung.
"Kinder, ich hole euch hier raus!", flüsterte sie, auch wenn sie nicht fürchten musste, dass ihr wer zuhören könnte, denn alle Urgals hier waren bereits tot. Aber ihr Flüstern in der Stille, war laut genug, so fanden ihre Elfenohren. Schnell fand sie den Schlüssel für die Zelle auf dem Schlüsselbund den sie vorhin einem Urgal geklaut hatte, nachdem Calexiel ihn umgebracht hatte. Sie hatte den Schlüssel ja oft genug gesehen, und ebenfalls hatte sie sich oft genug überlegt, ihn zu stehlen, während ihrer Gefangenschaft bei den Urgals.
Mit einem lauten Klick, der in der Stille laut und deutlich verechote, öffnete Casyphiria die Zellentür und stieß sie auf.
"Los, raus mit euch! Ich bringe euch in Sicherheit, wo ihr zurück zu euren Familien könnt und nicht mehr hier unten arbeiten müsst.", sie schaute die Kinder freundlich an, dennoch wagte sich keiner sich zu rühren.
"Kein Wunder.", dachte sie sich frustriert. So lang wie die schon hier unten stecken, wie sie gequält worden sind, ich hätte auch Angst, vor allem was kommen möge. Sie seufzte und blickte hoffnungsvoll zu Hania. Ob sie ihr wenigstens trauen würde?

Unsicherheit.
"Casyphiria? Bist du es wirklich?", fragte Hania zunächst mit einer zitternden Stimme, nachdem Casyphiria sie wahrscheinlich eine halbe Minute lang angestarrt hatte. Casyphiria nickte.
"Ja natürlich! Wieso denn nicht?", frage sie verwundert. Sie wusste sie hatte nicht die Zeit für Unterhaltungen wie diese, aber wenn sie die Kinder schon überreden musste ihr zu folgen, dann war dies wenigstens ein Anfang.
"Wir-wir dachen du seist tot! Nachdem die Urgals dir das Haar abgeschnitten und dich weggebracht haben, hat dich keiner von uns wieder gesehen. Casyphiria, du lebst noch!"
Ein zittriges Lächeln glitt über ihre Lippen, fast so als wüsste sie nicht, ob sie lieber lachen oder Weinen sollte. Casyphiria lachte jedenfalls darauf.
"Ach Hania, natürlich lebe ich! Hättest du gedacht ich lass mich hier rausbringen und lass euch hier im Stich? Nein, ich bin zurückgekommen um euch zu retten. Wir haben nicht viel Zeit, also bitte beeilt euch! Kommt, ich bringe euch heraus!", antwortete sie eindringlich und hoffte, die Kinder würden ihr nun endlich vertrauen.
Und so kam es auch. Hania war die Erste, die von ihrer gebückten Position aufstand und auf die Zellentür zueilte.
"Was ist mit den Urgals?", fragte sie, nachdem sie nach draußen geschlüpft war.
"Ich habe sie getötet.", antwortete Casyphiria, ohne Calexiel zu erwähnen. Das hätte alles nur unnötig komplizierter gemacht.
"Alle?", fragte Hania ungläubig und ihre haselnussbraunen Augen wurden wieder groß.
"Ja.", sagte Casyphiria kurz und schaute nach den anderen Kindern, die noch unsicher herumstanden.
"Wenigstens sind sie aufgestanden.", dachte sie sich ungeduldig.
"Los, kommt!", hörte sie auf einmal Hania rufen. "Sie wird uns retten! Glaubt mir! Sie wird uns alle retten!"
Als hätten diese Worte Wunder bewirkt, traten plötzlich wirklich alle Kinder auf die Zellentür zu. Sie begangen sich zu schubsen und zu stoßen und irgendwann konnten alle gar nicht mehr schnell genug draußen sein. Casyphiria lächelte. Sie achtete darauf, dass auch das letzte Kind unversehrt und heil aus der Zelle raus war und schärfte dann den Kindern ein, dass sie so gut wie möglich auf andere achten sollten. Keiner durfte zurückbleiben, denn ein Rückzug wäre viel zu gefährlich, wenn die Urgaltruppen wieder aus der Schlacht zurückkamen. Casyphiria wusste, sie konnte sie alle nicht allein besiegen. Schon gar nicht in ihren jetzigen Zustand.
Deshalb musste nun alles gut laufen.
Entweder gut oder gar nicht.

Re: Alagaesias Geschichte

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 07:51
von Sele
Die Sonnenstrahlen liessen das Dunkle langsam verschwinden,aber noch wardie Sonne nicht über den Horizont gestiegen.Delevan stubste Trent am Gesicht. Langsam öffnete er die Augen und er musste alle Kraft aufwenden um sich aufzurichten.
Noch ganz verschlafen taumelte er zum Ufer eines kleinen Flusses,der in der Nähe war. Er zwar nicht so breit,dafür konnte Trent seine tiefste Stelle nicht entdecken. Er gähnte und wolte sich schon das Gesicht waschen,als Delevan ihn hineinstoss. Trent schwamm wieder mühelos zum Flussufer zurück,denn die Strömung war nicht sehr stark.
Als er hinaustrat,war er jedoch hellwach und Delevan lachte laut,ein Grollen kam aus seiner Kehle.
"Pf",gab Trent und von sich.