Re: Kapitel V
Verfasst: Dienstag 6. April 2010, 23:59
(OUT: Da ich doch zu faul bin um das ganze Kapitel zu lesen, schreibe ich mal einfach so irgendwie weiter XD )
Uden.Eine kleine Insel südwestlich von Feinster.
Dorthin wollte Nafiel unbedingt mal hin.
Im Moment war er ausserhalb von Feinster,lag in seinem Schlafsack und beobachtete den Sternenhimmel.
Er dachte dabei an die vergangenen Tage und an Ferif.
Ferif, das Mädchen mit den violetten langen Haaren.
Nafiel mochte sie, vielleicht schon mehr als das, aber er wollte sich nicht ihr nähern.
Einerseits war er viel zu schüchtern um so etwas zu tun und andererseits hielt ihn noch etwas zurück, wovon
er aber nicht wusste was es war.
Warum kam ihm Ferif so bekannt vor?
Nafiel versuchte mit aller Kraft an andere Dinge zu denken und es gelang ihm auch.
Er spührte leicht das Drachenei neben sich und musste sofort an eine gewisse Person denken.
Er hat das Bild dieses jungen Mannes nie vergessen können.
Diese smaragdgrünen Augen, das etwas längere schwarze Haar und die weisse Haut.
Aber sein wohl auffallendstes Merkmal war das zerstörte Selbstvertrauen.
Das Einzige was er zu sich selber sagen konnte waren Zweifel und Mitleid.
Ein Kämpfer der nicht wusste wo er hingehörte.
"Manchmal frage ich mich, was ich dir sagen würde, wenn du vor mir stehen würdest.
Wahrscheinlich würde ich schweigen, die Stille herrschen lassen und dich einfach nur ansehen."
"Du bist ja ziemlich in Gedanken versunken..",meinte Ferif plötzlich und riss Nafiel damit aus allem heraus.
Er blickte sie zuerst nur seltsam an, danach nickte er leicht und lächelte.
"Darf ich dich fragen,an was oder wen du gedacht hast?"
Nafiel zögerte zuerst, schliesslich hatte er zu Beginn ja an SIE gedacht.
Er biss sich kurz auf die Lippe, danach formte er die Lippen um eine Antwort zu geben,
doch Ferif kam ihm zuvor: "Du kennst ihn,nicht wahr?"
Nafiel zog eine Augenbraue hoch, lächelte wieder und fragte nach, wen sie damit meinte.
Ferif sah ihn mit einem ernsten Blick an, als wollte sie sagen dass er keine Witze reissen sollte.
Jedoch riss Nafiel keine Witze, er wusste wirklich nicht, wen Ferif damit gemeint hatte.
Als Ferif anfing zu verstehen, dass Nafiel nur Bahnhof verstanden hatte, erwähnte sie den Namen der Person.
"Trent.",sagte sie leise und blickte sofort in eine andere Richtung.Sie zog ihre Beine an.
Nafiel nickte, diesmal ohne zu zögern. Er setzte sich auf und legte den Kopf in die Hände.
Jetzt wurde ihm auch langsam bewusst, warum Ferif ihm so bekannt vorgekommen war.
Er hatte sie zwar noch nie vorher getroffen, doch die Seele von Trent hatte sie wieder erkannt.
"Er ist tot.",meinte Nafiel nur und kratzte sich kurz am Hinterkopf.
Ferif nickte.
"Ich habe ihn sehr geliebt.Jahrelang und ich habe immer auf ihn gewartet.Egal ob er Gutes oder Böses getan hatte, ich habe immer gewartet.Doch dann ist er einfach gegangen, und nun lebt er in dir weiter.."
Nafiel gefiel es nicht unbedingt, solche Dinge von ihr zu hören, denn es kam ihm fast so vor, dass Ferif
ihn nur mögen würde, weil er etwas von Trent in sich trug.
Er wusste es schon immer, dass es eines Tages so kommen würde und er sein Ich mit jemand anderem teilen müsste. Eine Geschichte die nur er und Trent kannten.
Zwar spürte Nafiel weder körperlich noch seelisch etwas davon, doch er wusste dass er da war,
und genau das machte ihm zu schaffen.
Der einzige Vorteil den er daraus ziehen konnte, war dass er gewisse Erinnerungen von Trent in sich trug.
So konnte er Fehler vermeiden, Hindernisse überwinden und ebenfalls Leute erkennen, so wie Ferif.
Doch meistens waren die Erinnerungen so knapp oder schlecht, dass nur ein Teil wieder erkannt werden konnte und der Rest im Dunkeln blieb.
So wusste Nafiel zwar alles von Trents Zeit als Drachenreiter, jedoch nur wenig aus seiner Kindheit und wahrscheinlich konnte er Ferif deswegen nicht wirklich zuordnen.
Die beiden sprachen nicht mehr darüber und legten sich beide hin um zu schlafen.
In der Nacht erwachte Nafiel durch ein plötzliches Knistern.
Er setzte sich auf, rieb sich den Schlaf aus den Augen und zauberte mit Hilfe von Magie etwas Licht herbei um richtig sehen zu können.
Doch er konnte nichts erblicken.
Schnell legte er sich wieder hin um zu schlafen.Aber da war es wieder.
Wütend setzte er sich wieder auf, zauberte Licht und nahm sein Schwert hervor, bis er endlich kapierte was es war.
Sein Drachenei!
Er sprang zur Tasche und blickte hinein.Tatsächlich!
Ein kleines Drachenbaby versuchte sich aus der harten Eierschale zu befreien.
Einige Minuten verstrichen bis sich das kleine schwache Drachenbaby befreien konnte.
Und natürlich hatte es grossen Hunger. Schnell machte Nafiel sich auf um etwas Fleisch zu holen.
Er konzentrierte sich, spürte das Herz eines Hasen schlagen und tötete ihn.
Kurze Zeit später hatte er den Hasen auch schon zum Drachen gebracht, welcher ihn
in kürzester Zeit verspeist hatte.
Nafiel lächelte. Das kleine Drachenbaby erfreute sein Herz.
Zögernd hob er seine Hand und näherte sie dem kleinen.
Der stupste sie mit der Nase an und ein silbernes Mal bildete sich auf seiner Handfläche.
Das wusste Nafiel bereits. Er betrachtete die schimmernde Fläche und fuhr mit der anderen Hand sanft darüber.
Danach widmete er sich wieder dem kleinen.
"Wie sollst du denn heissen?",meinte er lächelnd.
Das pechschwarze Drachenbaby schien sehr glücklich zu sein un kuschelte sich an Nafiel.
"Ja, du sollst Jerai heissen.",meinte er und fuhr mit der Hand über den Kopf der Drachenbabys.
Die Schuppen waren sehr spitz geformt und Nafiel musste aufpassen, damit er sich nicht schnitt.
_____
Am nächsten Morgen konnte Nafiel sich nur mit Mühe aufrichten.
Er war die ganze Nacht mit dem Drachenbaby beschäftigt gewesen, dass er diesen Morgen total müde war.
Das erste was er sah war Ferif die mit dem Baby beschäftigt war.
Sie blickte Nafiel nur kurz lächelnd in die Augen, danach spielte sie weiter mit dem Drachen.
Eine Gemüsesuppe brodelte auf dem Feuer und bevor Nafiel sich eine Schale davon nahm, blickte er hinauf zur
Sonne um zu sehen, wie spät es etwa war.
Die Sonne stand total senkrecht, es war eindeutig schon Mittag.
Nafiel nahm sich ein wenig Suppe, ass sie mit Brot und als er schliesslich satt war, fing er an die
Sachen zusammen zu packen.
Ferif half ihm nicht, sie war nur noch mit dem Drachen beschäftigt.
Erst als ein stechender Schmerz in Nafiels Brust ihn zu Boden riss, sprang sie auf ihn zu.
Nafiel riss an seinem Oberteil herum und schrie laut auf.
Ferif kniete zu ihm hin und knöpfte schnell den Wams auf.Sie brauchte lange dafür, denn sie war total nervös.
Als der Wams offen war, fiel Ferif vor Schreck fast zurück.
Doch sie nahm sich zusammen und einige Dinge zusammen, darunter eine Schale von erwärmten Wasser, einen Lappen, einen Verband und ein Messer.
Sie wusch das Messer und schnitt Nafiel bei den Rippen ein wenig auf.
Schwarzes Blut quoll aus der Wunde. Ferif half nach und holte so viel Blut heraus, bis es wieder rot wurde.
Es war eine ganze Menge die sie da herausholen musste, doch der Schmerz linderte sich anscheinend dadurch.
Sie tauchte den Lappen in warmes Wasser und legte ihn auf Nafiels Stirn, der ohnmächtig geworden war.
Danach verband sie seine Wunde und knöpfte seinen Wams wieder zu.
Etwa eine Stunde verging, bis Nafiel wieder zu sich kam.
Grosse schwarze Augen blickten ihn. Das Drachenbaby schien ziemlich erleichtert als es bemerkte, dass es Nafiel gut ging. Ferif sass neben ihm.
"Was..ist passiert?",meinte er nur und richtete sich vorsichtig auf.
"Da war etwas dass dein Blut angegriffen hat.Anscheinend hat das einen ziemlich grossen Schmerz ausgelöst.
Ich konnte er herausnehmen aber ich weiss nicht, ob da noch mehr ist."
Ihre Antwort war sehr leise.
Nafiel grinste und stand auf. Er schien wieder total fit zu sein.
"Mir geht es bestens, war wahrscheinlich nur eine Blutvergiftung oder etwas in der Art.Lass und weiter gehen!"
Uden.Eine kleine Insel südwestlich von Feinster.
Dorthin wollte Nafiel unbedingt mal hin.
Im Moment war er ausserhalb von Feinster,lag in seinem Schlafsack und beobachtete den Sternenhimmel.
Er dachte dabei an die vergangenen Tage und an Ferif.
Ferif, das Mädchen mit den violetten langen Haaren.
Nafiel mochte sie, vielleicht schon mehr als das, aber er wollte sich nicht ihr nähern.
Einerseits war er viel zu schüchtern um so etwas zu tun und andererseits hielt ihn noch etwas zurück, wovon
er aber nicht wusste was es war.
Warum kam ihm Ferif so bekannt vor?
Nafiel versuchte mit aller Kraft an andere Dinge zu denken und es gelang ihm auch.
Er spührte leicht das Drachenei neben sich und musste sofort an eine gewisse Person denken.
Er hat das Bild dieses jungen Mannes nie vergessen können.
Diese smaragdgrünen Augen, das etwas längere schwarze Haar und die weisse Haut.
Aber sein wohl auffallendstes Merkmal war das zerstörte Selbstvertrauen.
Das Einzige was er zu sich selber sagen konnte waren Zweifel und Mitleid.
Ein Kämpfer der nicht wusste wo er hingehörte.
"Manchmal frage ich mich, was ich dir sagen würde, wenn du vor mir stehen würdest.
Wahrscheinlich würde ich schweigen, die Stille herrschen lassen und dich einfach nur ansehen."
"Du bist ja ziemlich in Gedanken versunken..",meinte Ferif plötzlich und riss Nafiel damit aus allem heraus.
Er blickte sie zuerst nur seltsam an, danach nickte er leicht und lächelte.
"Darf ich dich fragen,an was oder wen du gedacht hast?"
Nafiel zögerte zuerst, schliesslich hatte er zu Beginn ja an SIE gedacht.
Er biss sich kurz auf die Lippe, danach formte er die Lippen um eine Antwort zu geben,
doch Ferif kam ihm zuvor: "Du kennst ihn,nicht wahr?"
Nafiel zog eine Augenbraue hoch, lächelte wieder und fragte nach, wen sie damit meinte.
Ferif sah ihn mit einem ernsten Blick an, als wollte sie sagen dass er keine Witze reissen sollte.
Jedoch riss Nafiel keine Witze, er wusste wirklich nicht, wen Ferif damit gemeint hatte.
Als Ferif anfing zu verstehen, dass Nafiel nur Bahnhof verstanden hatte, erwähnte sie den Namen der Person.
"Trent.",sagte sie leise und blickte sofort in eine andere Richtung.Sie zog ihre Beine an.
Nafiel nickte, diesmal ohne zu zögern. Er setzte sich auf und legte den Kopf in die Hände.
Jetzt wurde ihm auch langsam bewusst, warum Ferif ihm so bekannt vorgekommen war.
Er hatte sie zwar noch nie vorher getroffen, doch die Seele von Trent hatte sie wieder erkannt.
"Er ist tot.",meinte Nafiel nur und kratzte sich kurz am Hinterkopf.
Ferif nickte.
"Ich habe ihn sehr geliebt.Jahrelang und ich habe immer auf ihn gewartet.Egal ob er Gutes oder Böses getan hatte, ich habe immer gewartet.Doch dann ist er einfach gegangen, und nun lebt er in dir weiter.."
Nafiel gefiel es nicht unbedingt, solche Dinge von ihr zu hören, denn es kam ihm fast so vor, dass Ferif
ihn nur mögen würde, weil er etwas von Trent in sich trug.
Er wusste es schon immer, dass es eines Tages so kommen würde und er sein Ich mit jemand anderem teilen müsste. Eine Geschichte die nur er und Trent kannten.
Zwar spürte Nafiel weder körperlich noch seelisch etwas davon, doch er wusste dass er da war,
und genau das machte ihm zu schaffen.
Der einzige Vorteil den er daraus ziehen konnte, war dass er gewisse Erinnerungen von Trent in sich trug.
So konnte er Fehler vermeiden, Hindernisse überwinden und ebenfalls Leute erkennen, so wie Ferif.
Doch meistens waren die Erinnerungen so knapp oder schlecht, dass nur ein Teil wieder erkannt werden konnte und der Rest im Dunkeln blieb.
So wusste Nafiel zwar alles von Trents Zeit als Drachenreiter, jedoch nur wenig aus seiner Kindheit und wahrscheinlich konnte er Ferif deswegen nicht wirklich zuordnen.
Die beiden sprachen nicht mehr darüber und legten sich beide hin um zu schlafen.
In der Nacht erwachte Nafiel durch ein plötzliches Knistern.
Er setzte sich auf, rieb sich den Schlaf aus den Augen und zauberte mit Hilfe von Magie etwas Licht herbei um richtig sehen zu können.
Doch er konnte nichts erblicken.
Schnell legte er sich wieder hin um zu schlafen.Aber da war es wieder.
Wütend setzte er sich wieder auf, zauberte Licht und nahm sein Schwert hervor, bis er endlich kapierte was es war.
Sein Drachenei!
Er sprang zur Tasche und blickte hinein.Tatsächlich!
Ein kleines Drachenbaby versuchte sich aus der harten Eierschale zu befreien.
Einige Minuten verstrichen bis sich das kleine schwache Drachenbaby befreien konnte.
Und natürlich hatte es grossen Hunger. Schnell machte Nafiel sich auf um etwas Fleisch zu holen.
Er konzentrierte sich, spürte das Herz eines Hasen schlagen und tötete ihn.
Kurze Zeit später hatte er den Hasen auch schon zum Drachen gebracht, welcher ihn
in kürzester Zeit verspeist hatte.
Nafiel lächelte. Das kleine Drachenbaby erfreute sein Herz.
Zögernd hob er seine Hand und näherte sie dem kleinen.
Der stupste sie mit der Nase an und ein silbernes Mal bildete sich auf seiner Handfläche.
Das wusste Nafiel bereits. Er betrachtete die schimmernde Fläche und fuhr mit der anderen Hand sanft darüber.
Danach widmete er sich wieder dem kleinen.
"Wie sollst du denn heissen?",meinte er lächelnd.
Das pechschwarze Drachenbaby schien sehr glücklich zu sein un kuschelte sich an Nafiel.
"Ja, du sollst Jerai heissen.",meinte er und fuhr mit der Hand über den Kopf der Drachenbabys.
Die Schuppen waren sehr spitz geformt und Nafiel musste aufpassen, damit er sich nicht schnitt.
_____
Am nächsten Morgen konnte Nafiel sich nur mit Mühe aufrichten.
Er war die ganze Nacht mit dem Drachenbaby beschäftigt gewesen, dass er diesen Morgen total müde war.
Das erste was er sah war Ferif die mit dem Baby beschäftigt war.
Sie blickte Nafiel nur kurz lächelnd in die Augen, danach spielte sie weiter mit dem Drachen.
Eine Gemüsesuppe brodelte auf dem Feuer und bevor Nafiel sich eine Schale davon nahm, blickte er hinauf zur
Sonne um zu sehen, wie spät es etwa war.
Die Sonne stand total senkrecht, es war eindeutig schon Mittag.
Nafiel nahm sich ein wenig Suppe, ass sie mit Brot und als er schliesslich satt war, fing er an die
Sachen zusammen zu packen.
Ferif half ihm nicht, sie war nur noch mit dem Drachen beschäftigt.
Erst als ein stechender Schmerz in Nafiels Brust ihn zu Boden riss, sprang sie auf ihn zu.
Nafiel riss an seinem Oberteil herum und schrie laut auf.
Ferif kniete zu ihm hin und knöpfte schnell den Wams auf.Sie brauchte lange dafür, denn sie war total nervös.
Als der Wams offen war, fiel Ferif vor Schreck fast zurück.
Doch sie nahm sich zusammen und einige Dinge zusammen, darunter eine Schale von erwärmten Wasser, einen Lappen, einen Verband und ein Messer.
Sie wusch das Messer und schnitt Nafiel bei den Rippen ein wenig auf.
Schwarzes Blut quoll aus der Wunde. Ferif half nach und holte so viel Blut heraus, bis es wieder rot wurde.
Es war eine ganze Menge die sie da herausholen musste, doch der Schmerz linderte sich anscheinend dadurch.
Sie tauchte den Lappen in warmes Wasser und legte ihn auf Nafiels Stirn, der ohnmächtig geworden war.
Danach verband sie seine Wunde und knöpfte seinen Wams wieder zu.
Etwa eine Stunde verging, bis Nafiel wieder zu sich kam.
Grosse schwarze Augen blickten ihn. Das Drachenbaby schien ziemlich erleichtert als es bemerkte, dass es Nafiel gut ging. Ferif sass neben ihm.
"Was..ist passiert?",meinte er nur und richtete sich vorsichtig auf.
"Da war etwas dass dein Blut angegriffen hat.Anscheinend hat das einen ziemlich grossen Schmerz ausgelöst.
Ich konnte er herausnehmen aber ich weiss nicht, ob da noch mehr ist."
Ihre Antwort war sehr leise.
Nafiel grinste und stand auf. Er schien wieder total fit zu sein.
"Mir geht es bestens, war wahrscheinlich nur eine Blutvergiftung oder etwas in der Art.Lass und weiter gehen!"